3. Dezember

im Adventskalender

Barbarazweige

Der Brauch:

Der Brauch der Barbarazweige besagt, dass man am Barbaratag, dem 4. Dezember einen Obstzweig (Kirsche, Apfel, Kastanie oder auch Holunder) abschneidet und ihn in eine mit Wasser gefüllte Vase stellt. Blüht der Zweig an Weihnachten, soll das kommende Jahr voller Glück sein. 

Die heilige Barbara:

Dieser Brauch geht auf die heilige Barbara zurück. Das Mädchen war so wunderschön, dass sie ihr Vater in einem Turm einsperren ließ, solange er auf Reisen war. Als er von einer seiner Reisen zurückkehrte, war seine Tochter zum Christentum konvertiert. Das gefiel ihm gar nicht. Sämtliche Versuche seine Tochter umzustimmen blieben ohne Erfolg. Also klagte er sie an. Barbara floh voller Angst vor ihrem Vater und dem Gefängnis. Trotzdem wurde sie gefasst und eingesperrt. Auf dem Weg ins Gefängnis blieb ein kleiner Kirschzweig in ihren Kleidern hängen. Sie stellte diesen Zweig in ihrer Zelle in ihren Wasserkrug. 

Barbara wurde verurteilt.

An ihrem Todestag erblühte der Zweig. 

Sie soll gesagt haben: "Du scheinst wie tot. Aber du bist aufgeblüht zu schöneren Leben. So wird es auch mit meinem Tod sein. Ich werde zu neuem und ewigem Leben aufblühen." 

 

 

Da der Barbaratag erst morgen ist, haben Sie noch viel Zeit sich einen Obstzweig zu organisieren. Stellen Sie ihn in eine mit wasser gefüllte Vase an einen hellen Ort in ihrem Zuhause. Ob er an Weihnachten blüht? Wir drücken Ihnen die Daumen. 

 

Das gesamte bsonders BAYERISCH Team wünscht viel Glück!